Erst die Vorlauftemperatur, dann das Gerät.
Eine Wärmepumpe ist nur so gut wie die Vorlauftemperatur, mit der Ihr Haus auskommt. Deshalb beginnt die Auslegung bei Heizlast und Heizflächen — und nicht beim Datenblatt eines Herstellers.
Vier Ausgangslagen, die wir immer wieder sehen.
Nicht jedes Haus ist gleich weit. Die Ausgangslage entscheidet, ob es um die Auslegung geht — oder erst einmal um die Frage, ob eine Wärmepumpe überhaupt die richtige Antwort ist.
- Neubau oder Anbau mit Fußbodenheizung
Beste Voraussetzung. Große Heizflächen kommen mit niedriger Vorlauftemperatur aus, und genau daran hängt die Effizienz. Hier geht es weniger um das Ob als um die richtige Auslegung.
- Saniertes Haus mit gedämmter Hülle
Meist unkritisch, wenn Fenster und Dämmung erneuert sind. Wir prüfen, ob die vorhandenen Heizflächen zur gesunkenen Heizlast passen — oft mehr als ausreichend, gelegentlich in zwei, drei Räumen knapp.
- Baujahr 1980 bis 2000 mit großzügigen Heizkörpern
Der häufigste Fall bei uns in der Region — und meistens machbar. Entscheidend ist, mit welcher Vorlauftemperatur die vorhandenen Heizkörper auskommen. Bei kleinen Heizkörpern prüfen wir raumweise, wo nachgerüstet werden müsste.
- Unsanierter Altbau mit alten Fenstern und dünner Dämmung
Kann trotzdem funktionieren, muss aber gerechnet werden. Wenn eine Wärmepumpe bei Ihnen keinen Sinn ergibt, sagen wir das — auch wenn wir dann nichts verkaufen.
Vier Dinge stehen vor jeder Auslegung.
- Heizlast und VorlauftemperaturWie viel Wärme braucht Ihr Haus an den kältesten Tagen, und mit welcher Vorlauftemperatur kommen die vorhandenen Heizflächen aus? Das ist die Grundlage jeder Auslegung — geschätzt wird hier nichts.
- Heizflächen Raum für RaumFußbodenheizung, Heizkörpergrößen, Rohrnetz. Oft entscheiden zwei, drei Räume darüber, ob die Anlage im Februar effizient bleibt.
- Aufstellort, Abstände und SchallWo steht das Außengerät, wie weit ist es zum Nachbargrundstück, wie laufen die Leitungen ins Haus? Das klären wir vor Ort, bevor es später Diskussionen gibt.
- Zählerschrank, Netzanschluss und PV-KopplungAbsicherung, Anmeldung beim Netzbetreiber und das Zusammenspiel mit Ihrer PV-Anlage. Diesen Teil übernimmt unser eigener Elektromeister.
Wärme, Hydraulik und Elektrik — alle drei Gewerke im eigenen Haus.
- Beratung vor Ort und die Betrachtung von Heizlast und Heizflächen
- Planung und Auslegung, gemeinsam mit Dach, Speicher und Wallbox
- Kälte- und Wärmetechnik durch unseren eigenen Klimatechniker
- Hydraulik, Pufferspeicher und Abgleich durch unseren eigenen Heizungsinstallateur
- Zählerschrank, Absicherung und Netzanschluss durch unseren eigenen Elektromeister
- Koordination der Termine und Ihr Ansprechpartner über den gesamten Weg
- Anmeldung und Zählersetzung liegen beim Netzbetreiber — wir bereiten vor und begleiten
- Bauliche Sonderfälle (z. B. Kernbohrungen im Bestand) vergeben wir offen benannt
- Wer welchen Teil übernimmt, steht konkret im Angebot — nicht erst auf der Baustelle
Klimatechniker, Heizungsinstallateur und Elektromeister arbeiten bei uns unter einem Dach — die Wärmepumpe wird nicht zwischen drei Firmen hin- und hergereicht. Was trotzdem extern liegt, benennen wir im Angebot konkret. Ihr Ansprechpartner bleiben in jedem Fall wir.
Wärmepumpen-Check: Wo steht Ihr Haus heute?
Drei Angaben zu Baujahr, Wärmeverteilung und aktueller Heizung — und Sie bekommen eine grobe Einordnung. Die verlässliche Antwort gibt erst die Heizlast-Betrachtung vor Ort.
— dann geben wir Ihnen hier eine erste Einschätzung.
Grobe Ersteinschätzung — die verlässliche Antwort gibt die Heizlast-Betrachtung vor Ort.
— wir schauen uns Wärmepumpe und Dach gemeinsam an