Eine Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme. Kommt dieser Strom vom eigenen Dach, heizen Sie mit Erzeugungskosten, die kein Versorger unterbieten kann.
Wie das Zusammenspiel funktioniert
Die Wärmepumpe verlagert einen großen Teil des Stromverbrauchs in den Tag — genau dann, wenn die PV-Anlage produziert. Moderne Systeme sprechen miteinander: Scheint die Sonne, heizt die Wärmepumpe das Haus oder den Pufferspeicher gezielt vor und nutzt Überschüsse, statt sie einzuspeisen.
Welche Voraussetzungen zählen
- Vorlauftemperatur: Je niedriger, desto effizienter. Fußbodenheizung ist ideal, großzügige Heizkörper funktionieren oft ebenfalls gut.
- Gebäudezustand: Ein gut gedämmtes Haus braucht weniger Wärme — aber auch Bestandsgebäude sind mit richtiger Auslegung häufig geeignet.
- Ehrliche Heizlast: Die Wärmepumpe muss zum Gebäude passen. Zu groß ist teuer, zu klein wird ungemütlich.
Der richtige Weg zur Entscheidung
Machen Sie zuerst unseren Wärmepumpen-Quick-Check für eine erste Einschätzung. Der verlässliche Schritt danach ist die Betrachtung vor Ort: Gebäude, Heizflächen, Warmwasserbedarf. Da Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe bei uns aus einer Hand kommen, wird das Gesamtsystem von Anfang an zusammen geplant — nicht nachträglich zusammengesteckt.
