Ein E-Auto an der Haushaltssteckdose zu laden ist ungefähr so, als würde man die Badewanne mit dem Wasserkocher füllen: Es geht irgendwie, aber weder schnell noch gut.
Warum eine Wallbox die bessere Lösung ist
- Sicherheit: Haushaltssteckdosen sind für stundenlange Volllast nicht gebaut. Eine Wallbox ist es — inklusive eigener Absicherung durch den Elektromeister.
- Geschwindigkeit: Statt mit gut 2 kW lädt eine typische Wallbox mit 11 kW — aus einer langen Nacht wird ein kurzer Abend.
- Anmeldung: Jede Wallbox wird beim Netzbetreiber angemeldet; ab einer bestimmten Leistung muss er ihr zusätzlich zustimmen.
Der eigentliche Trick: Überschussladen
Richtig spannend wird die Wallbox in Kombination mit der PV-Anlage. Beim Überschussladen fließt genau der Strom ins Auto, den das Dach gerade zu viel produziert — das Auto wird zum rollenden Sonnenspeicher, geladen zu Erzeugungskosten weit unter jedem Haushaltstarif. Moderne Systeme regeln das automatisch und stufenlos.
Was vor dem Kauf zu klären ist
Wallbox, PV-Anlage und Zählerschrank gehören elektrisch zusammen: Wie viel Ladeleistung sinnvoll ist, entscheidet sich am Hausanschluss und am Platz im Zählerschrank, nicht am Datenblatt der Box. Welche Ladeleistung zu welchem Anschluss passt, wie der Weg zur Garage gelöst wird und wie die Anmeldung abläuft, steht auf unserer Wallbox-Seite.
