Der Spalt zwischen Modulen und Dachziegeln ist aus Vogelsicht eine Luxusimmobilie: regensicher, windgeschützt, warm. Vor allem Tauben nisten dort gern — mit unangenehmen Folgen.
Warum das mehr als ein Schönheitsproblem ist
- Nistmaterial und Kot verschmutzen Dach, Fassade und Regenrinne.
- Kot ist aggressiv und kann Modulrahmen und Unterkonstruktion angreifen.
- Nester können die Hinterlüftung der Module behindern — das kostet Ertrag.
- Ist die Kolonie erst eingezogen, wird die Räumung aufwendig und teuer.
Wie der Schutz funktioniert
Ein umlaufendes Schutzgitter — meist aus beschichtetem Edelstahl — verschließt den Spalt zwischen Modulkante und Dach. Wichtig ist die fachgerechte Montage: Das Gitter wird geklemmt, nicht gebohrt, damit weder Module noch Ziegel beschädigt werden und die Hinterlüftung erhalten bleibt.
Nachrüsten oder gleich mitmachen?
Beides geht. Am wirtschaftlichsten ist der Vogelschutz direkt bei der Montage der Anlage, solange das Gerüst ohnehin steht. Wir haben solche Lösungen bereits umgesetzt — Beispiele finden Sie in unseren Referenzen. Bei bestehenden Anlagen prüfen wir zuerst, ob schon Bewohner eingezogen sind, denn während der Brutzeit gelten Schutzregeln.
Was der Schutz kostet, hängt vor allem von der umlaufenden Länge der Modulfelder und der Zugänglichkeit des Daches ab — eine pauschale Zahl wäre hier geraten. Wir nennen Ihnen den Preis, nachdem wir Ihre Anlage gesehen haben.
